Restauration
Der letzte tätige Müller, Hermann Isendahl, bewirtschaftete die Mühle bis 1966. Nachdem die Mühle außer Betrieb genommen wurde, zerfiel sie zusehends. Im Jahr 1986 begann man mit der Restauration. Diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass die Mühle heute noch steht. Nach einer Renovierungspause, bedingt durch die Wende, und damit anderer wichtiger Baumaßnahmen in der Gemeinde, gründete sich im Jahr 1994 der "Verein zur Erhaltung der Jeetzer Windmühle e.V.". Dank Fördergelder und des aktiven Einsatzes der Vereinsmitglieder ging die Restauration jetzt zügig voran. Die Technik wurde wieder einsatz- fähig gemacht und so kann heute wieder geschrotet werden. Ziel ist es wieder backfähiges Mehl zu mahlen. Das so genannte "Müllerstübchen" wurde neu angebaut und viele Arbeiten zum Erhalt und zur Funktionalität der Mühle getätigt. Der schlechte Zustand des Bockes und des Hausbaumes und die daraus resultierende Neigung der Mühle machte eine weitere kostspielige Restauration im Sommer 2006 notwendig. Doch durch die Förderung der EU-Gemeinschaftsinitiative "LEADER +" konnte dieses Vorhaben realisiert werden. Zukünftig plant der Verein die 1935 eingeführte Elektrifizierung der Mühle zu rekonstruieren, damit auch ohne Wind wieder gemahlen werden kann.

Bilder von der Restauration 2006 sind in der Galerie zu finden.